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Digital Signage in der Apotheke: Notdienst, Aktionen und Pflichtangaben

Der Notdienstplan muss täglich stimmen, Aktionen wechseln wöchentlich, und im Schaufenster hängt noch das Plakat vom letzten Monat. Wie ein Bildschirm diese drei Probleme auf einmal löst.

In fast jeder Apotheke hängt derselbe Zettel: der Notdienstplan, ausgedruckt, hinter Glas, mit Klebestreifen befestigt. Er muss stimmen, denn er ist eine Pflichtangabe. Und er ist genau deshalb ein Ärgernis — jemand muss ihn regelmäßig neu drucken und austauschen, und wenn dieser Jemand im Urlaub ist, hängt er veraltet an der Tür.

Digital Signage löst dieses Problem nicht dadurch, dass es hübscher aussieht, sondern dadurch, dass die Arbeit wegfällt.

Der Notdienst pflegt sich selbst

Der Notdienstplan kommt aus einer amtlichen Quelle und wird automatisch abgerufen. Auf dem Bildschirm steht immer die Apotheke, die heute Dienst hat — mit Adresse und Entfernung. Niemand druckt, niemand tauscht, niemand vergisst es.

Das ist der Punkt, an dem sich ein Bildschirm in einer Apotheke rechnet, noch bevor über Werbung gesprochen wird: Eine wiederkehrende Pflichtaufgabe verschwindet aus dem Tagesgeschäft.

Aktionen laufen nach Zeitplan — auch das Ende

Das eigentliche Problem gedruckter Aktionen ist nicht der Anfang, sondern das Ende. Ein Plakat wird pünktlich aufgehängt und dann drei Wochen zu spät abgenommen. Der Kunde liest ein Angebot, das es nicht mehr gibt, und fragt an der Kasse danach.

Auf dem Bildschirm bekommt jede Aktion einen Zeitraum. Sie erscheint am Starttag und verschwindet am Endtag von allein — auch sonntags, auch wenn niemand daran denkt.

Was auf den Bildschirm gehört — und was nicht

Ein häufiger Fehler ist, den Bildschirm vollzupacken. Wer im Wartebereich steht, schaut im Schnitt wenige Sekunden hin. Drei Inhalte im Wechsel wirken, zehn nicht.

Bewährt hat sich diese Aufteilung:

  • Notdienst — dauerhaft sichtbar, meist in einer schmalen Leiste
  • Ein bis zwei Aktionen im Wechsel, je 10 bis 15 Sekunden
  • Ein Gesundheitsthema passend zur Jahreszeit — Heuschnupfen im Frühjahr, Grippeimpfung im Herbst
  • Öffnungszeiten und Urlaubsvertretung, besonders vor Feiertagen

Was es kostet

Für eine Apotheke mit einem Bildschirm im Verkaufsraum reicht das kleinste Paket. Dazu kommt der Bildschirm selbst — gekauft oder gemietet. Wer bisher Plakate und Aushänge drucken ließ, rechnet die Druckkosten dagegen; erfahrungsgemäß trägt sich das im ersten Jahr.

Wichtig ist die Bildschirmwahl: Ein Fernseher aus dem Elektromarkt ist nicht für den Dauerbetrieb gebaut und schaltet sich je nach Modell nach einigen Stunden ab. Professionelle Displays sind für durchgehenden Betrieb ausgelegt.

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