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Excel im Fuhrpark — wann es reicht und wann nicht mehr

Eine Tabelle ist für kleine Flotten völlig in Ordnung. Es gibt aber vier Punkte, an denen sie nachweisbar nicht mehr trägt. Wer sie kennt, erkennt rechtzeitig, wann der Wechsel ansteht.

Der Wechsel von Excel zu einer Fuhrparksoftware wird gern als Selbstverständlichkeit verkauft. Das ist er nicht. Für acht Fahrzeuge in einem Betrieb, in dem eine Person alles im Kopf hat, ist eine Tabelle ein gutes Werkzeug: sofort verfügbar, von jedem bedienbar, ohne laufende Kosten.

Interessant ist deshalb nicht die Frage, ob Excel schlecht ist, sondern woran man merkt, dass es nicht mehr passt. Es gibt vier solche Punkte.

1. Wenn niemand mehr weiß, welche Datei gilt

Sobald zwei Personen dieselbe Liste pflegen, entstehen Kopien. „Fuhrpark_final_v3_Neu.xlsx“ ist kein Witz, sondern der Normalfall. Ab diesem Moment steht die Information nicht mehr fest, sondern hängt davon ab, wen man fragt.

Das Problem ist nicht der Aufwand, sondern die Unsicherheit: Wenn zwei Fassungen existieren, ist keine mehr belastbar.

2. Wenn Termine nur dann auffallen, wenn jemand hineinschaut

Eine Tabelle erinnert nicht. Sie zeigt Fälligkeiten an, wenn jemand sie öffnet und sortiert. Bedingte Formatierung macht abgelaufene Termine rot — aber nur für den, der die Datei gerade offen hat.

Bei zehn Fahrzeugen fällt das nicht ins Gewicht. Bei fünfzig, verteilt auf drei Standorte, mit Hauptuntersuchung, Sicherheitsprüfung, Tachographenprüfung und Führerscheinkontrolle, sind es mehrere hundert Termine im Jahr. Die Wahrscheinlichkeit, dass keiner durchrutscht, sinkt mit jedem weiteren.

3. Wenn Sie nachweisen müssen, was wann galt

Das ist der Punkt, an dem es teuer wird. Eine Tabelle kennt nur den aktuellen Stand. Wer eine Zelle ändert, löscht den vorherigen Wert. Es gibt keinen Vermerk darüber, wer wann was geändert hat.

Solange nichts passiert, stört das niemanden. Nach einem Unfall, bei einer Betriebsprüfung oder in einem Verfahren wegen Halterhaftung ist genau das die Frage: Was stand zum Zeitpunkt X in Ihren Unterlagen, und wer hat es eingetragen? Eine Tabelle kann das nicht beantworten. Ein Änderungsprotokoll schon.

4. Wenn Dokumente woanders liegen als die Daten

Der Fahrzeugschein ist im Ordner, das Schadensfoto im Postfach des Kollegen, der Leasingvertrag im Laufwerk unter „Verträge 2024“, der Prüfbericht als Papier in der Werkstattmappe. Die Tabelle enthält nur Zahlen.

Im Alltag funktioniert das, weil jemand weiß, wo alles liegt. Wenn diese Person das Unternehmen verlässt, verschwindet dieses Wissen mit ihr.

Eine ehrliche Faustregel

Eine belastbare Zahl, ab wann sich der Wechsel lohnt, gibt es nicht — sie hängt an der Zusammensetzung der Flotte und daran, wie viele Personen mitarbeiten. Als grobe Orientierung hat sich bewährt:

  • Bis etwa 10 Fahrzeuge und eine verantwortliche Person: Excel reicht in der Regel.
  • 10 bis 25 Fahrzeuge: Es funktioniert noch, aber der Pflegeaufwand wird spürbar und einzelne Termine gehen verloren.
  • Ab etwa 25 Fahrzeugen oder mehreren Standorten: Der Aufwand für saubere Pflege übersteigt die Kosten einer Software.
  • Unabhängig von der Größe: Sobald ein Nachweis gegenüber Dritten geführt werden muss — Prüfung, Versicherung, Gericht — trägt eine Tabelle nicht mehr.

Was den Wechsel meist verhindert

Nicht der Preis, sondern die Vorstellung, alles neu erfassen zu müssen. Diese Sorge ist berechtigt, wenn eine Software nur eine leere Maske anbietet.

DeltaFleet liest die vorhandene Excel-Datei ein: Kennzeichen, Hersteller, Modell, Erstzulassung, Kilometerstand, Termine, Leasingdaten. Die Spalten werden beim Import zugeordnet, sie müssen nicht vorher passen. Aus der Liste, die Sie ohnehin haben, wird der Anfangsbestand — der Aufwand liegt bei einem Nachmittag, nicht bei einem Projekt.

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